Review: Crank (2006)

Wow, da sagt einem der Boss am frühen Nachmittag, dass man gedenkt, neben dem Horrorpiloten auch ne Seite für Action aus dem Boden zu stampfen, kurzes Brainstorming bezüglich des Namens und ein paar Stunden später gehts los.

Da die spontanen Partys meist die besten sind, will ich an dieser Stelle meinen Beitrag leisten und starte mit einem Review eines der actiongeladensten Filme aller Zeiten.

Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham)hat nicht mehr lange zu leben. Ihm wurde ein Gift gespritzt, das ihn in einer Stunde umbringen wird. Der einzige Weg, seinen eigenen Tod hinauszuzögern, ist in Bewegung zu bleiben und ständig genügend Adrenalin auszuschütten.

Fortan ist Chev abwechselnd damit beschäftigt Rache zu üben und sich selbst am Leben zu erhalten, egal ob das durch verschiedene Drogen, eine Schlägerei mit einer ganzen Gangsterbande, Sex in der Öffentlichkeit, einem Defibrillator oder der Hand in einem heißen Waffeleisen ist.

Die Story gibt den Takt vor: weder Protagonisten noch Zuschauer bleibt während der gesamten Dauer des Films, der eine einzige Odysee durch die Straßenschluchten von Los Angeles ist, keine Zeit durchzuatmen. Wer hier mal schnell aufs Klo muss, wird unter Garantie 2-3 Highlights verpassen.

Untermalt wird das ganze durch abgefahrene Figuren, schnelle Schnitte und einen großartigen Soundtrack.

Eine komplexe Story sollte man nicht erwarten, aber seit wann benötigen Achterbahnfahrten komplexe Stories? Hier geht es nicht um hintergründige Verschwörungen, familiengerechte blutarme Action oder eine kitschige Lovestory, die das Tempo verwässert, sondern um knappe 90 min Vollgas.
Es wäre Unsinn mehr über diesen Film zu reden oder um mit Elvis Presleys Worten zu sprechen:
A little less conversation, a little more action please:

Ansehen!

Rating: ★★★★★★★★★★ 

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One Response to “Review: Crank (2006)”

  1. meinert sagt:

    guter Film aber die nächsten Teile flachen wie so oft ab

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