Review: 8 Blickwinkel (2008)

8 Blickwinkel - Vantage PointVantage Point, so der Original Titel, aus dem Jahre 2008 hat alle Merkmale eines klassischen Actionfilm. Pete Travis, aus meiner Sicht ein eher unbekannter Regisseur, setzt bei diesem Film auf die Sichtweise von acht Protagonisten die alle auf unterschiedliche Weise beobachten wie US-Präsident Ashton (William Hurt) bei einer öffentlichen Kundgebung in Spanien angeschossen wird.

Mit Hilfe dieser unterschiedlichen Beobachter versucht Secret-Service-Agent Thomas Barnes (Dennis Quaid) mit seinem Kollegen Kent Taylor (Matthew Fox) die oder den Attentäter ausfindig zu machen.

Das ganze Geschehen rund um das Attentat wird hierbei mehrfach aus der Sichtweise der einzelnen Protagonisten wiedergegeben. Ob aus der Sicht einer Mutter mit ihrem Kind oder aus der eines amerikanischen Touristen mit einer Videokamera. Die Idee des Filmes ist hierbei nicht neu (z.B. Rashomon), dennoch erkennt man ein überzeugendes Konzept mit solidem Handwerk beim Kinodebüt von Pete Travis.

Lediglich bei der inhaltlichen Zusammenführung muss man Abstriche machen. Als das ganze Puzzel zusammengefügt wird lassen sich durchaus Schwächen am Drehbuch erkennen. Der Film hätte Potenzial gehabt ein Kracher zu werden aber mit der Zeit könnte man meinen, dass 4 Blickwinkel auch gereicht hätten.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

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